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Hugo Boss - weiter auf Rekordkurs?
Hugo Boss AG ist der Mutterkonzern einer der bekanntesten deutschen Modemarken und gehört weltweit zu den Marktführern der Modebranche. 1924 in Metzingen, Baden Württemberg, von Hugo Ferdinand Boss gegründet, diente das Unternehmen einst zur Herstellung von Berufskleidung. Heutzutage ist die Marke Boss aus den Schaufenstern der internationalen Boutiquen nicht mehr wegzudenken - mit Berufskleidung hat das Sortiment, dass von Accessoire-Kollektionen, über "Boss Orange" als Freizeitmode und "Boss Green" als Sport- und Golf-Ausstatter bis zur Luxus-Linie "Boss Selection" reicht, nichts mehr zu tun. Neben dem seit 2009 erfolgreich geführten Online-Shop, betreibt das Unternehmen weltweit rund 800 Boutiquen und beschäftigt mehr als 11.000 Mitarbeiter. In 2011 erwirtschaftete der Konzern einen Umsatz von rund 2,06 Mrd. EUR. In 2012 konnte Hugo Boss im vierten Quartal deutlich zulegen und erzielte so insgesamt Rekordwerte bei Umsatz und Gewinn. Erste Berechnungen ergaben, dass der Umsatz in Gesamtjahr 2012 um 10 Prozent auf 2,346 Milliarden Euro anstieg. Dies sei laut Vorstand von Hugo Boss allen Regionen und Vertriebskanälen zu verdanken. Auch der Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen (Ebitda) und Sondereffekten konnte um 13% auf 529 Millionen Euro zulegen. Der Netto-Gewinn belief sich auf rund 307 Millionen Euro, was einem Zuwachs von 8% im Vergleich zur Vorjahresperiode entspricht. Hugo Boss könnte diesen Rekordkurs fortführen. Vorstandchef Claus Lahrs Dietrich sieht das Ende des Wachstums noch nicht erreicht: "Ich bin trotz des weiterhin anspruchsvollen Marktumfelds überzeugt, dass wir auch 2013 stärker als der Gesamtmarkt wachsen werden." Wie stark die deutsche Modemarke ist, konnte das Unternehmen bereits in 2012 unter Beweis stellen. Denn trotz der wirtschaftlich schwierigen Lage in den vielen Absatz-Ländern Europas konnte das Unternehmen Umsatz und Gewinn steigern. Die Schwäche im krisengeschüttelten Europa habe man nämlich durch den Markt in Amerika ausgleichen können. Zudem könnte das neue Geschäftsmodell für weitere Rekordzahlen sorgen. Hugo Boss war lange Zeit auf seine Partner angewiesen. 75% des Umsatzes seien nur durch die Belieferung von Modehäusern und Einzelhändlern erwirtschaftet worden. Dank der erfolgreichen Umstrukturierung kann der Konzern mittlerweile bis zu 50% durch die weltweit rund 800 eigenen Shops erwirtschaften. Ziel sei es,bis 2015 den Umsatz auf drei Mrd. EUR zu steigern. Laut Äußerungen von Finanzvorstand Mark Langer plane Hugo Boss dank der guten Prognosen und erfolgreichen Geschäftszahlen seinen Aktionären eine höhere Dividende auszuschütten. 2011 gab es 2,88 EUR je Aktie. Seit 2007 werden ungefähr zwei Drittel der Hugo Boss-Aktien vom Finanzinvestor Permira gehalten. Bisher wurden 60-80 % des Gewinns an die Aktionäre ausgeschüttet. Anleger sollten beachten, dass die Entwicklung des Aktienkurses der Hugo Boss AG von vielen Einflussfaktoren abhängig ist, die bei der Bildung einer entsprechenden Marktmeinung berücksichtigt werden sollten. Zudem sind vergangene Wertentwicklungen kein Indikator für die Zukunft. Darüber hinaus sind internationale Engagements stets vielseitigen Risiken wie Währungsrisiken oder etwa regulatorischen Risiken ausgesetzt, welche kurz- und langfristig zu negativen Effekten führen und sich negativ auf den Aktienkurs und somit auf die sich darauf beziehenden Zertifkate auswirken können. Bei einem aktuellen Kurs von 87,54 EUR bewerten derzeit 19 Analysten bei Bloomberg die Hugo Boss Aktie mit "KAUFEN" und 10 Analysten mit "HALTEN". Drei der Analysten auf Bloomberg setzen Hugo Boss auf "VERKAUFEN". Das 12-Monats-Kursziel auf Bloomberg liegt bei 93,93 EUR. 8,25% p.a. Aktienanleihe auf Hugo Boss AG
Discount-Zertifikat auf Hugo Boss AG
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