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Generali - Machen Chef und Rezepte von Zurich den Versicherer gesund?
Assicurazioni Generali S.p.A. ist der größte Versicherungskonzern Italiens. Hauptsitz ist Triest, Italien, wo das Unternehmen 1831 auch gegründet wurde. Mittlerweile bietet der Konzern und seine Tochterunternehmen in über 68 Ländern der Welt ein breites Portfolio an Versicherungen und Finanzdienstleistungen an. Im Segment der Lebens-, Nicht-Lebens- und Rückversicherungen ist der Konzern europaweit Marktführer. Zur Generali-Gruppe gehören in Deutschland Unternehmen wie z.B. AachenMünchener, CosmosDirekt, Central und Advocard. Seit 1998 gehört auch die Schweizer Privatbank BSI SA dazu. 2011 sei für das italienische Unternehmen ein Jahr mit Rückschlägen gewesen, berichtete die Schweizer Finanzzeitung Zeitschrift "Finanz und Wirtschaft" am vergangenen Mittwoch. Unter der Führung von Ex-Chef Giovanni Perissinotto habe das Unternehmen das Vertrauen wichtiger Investoren verloren. Grund dafür sei neben der finanziell kritischen Lage Süd-Europas auch die große Investition des Versicherers in italienische Staatsanleihen gewesen. Das Konzernergebnis 2011 sah dementsprechend negativ aus. Der Überschuss halbierte sich auf 0,9 Mrd. EUR bzw. 0,55 EUR je Aktie. Seit Juni 2012 steht Mario Greco von der Zurich Insurance an der Spitze der Generali-Group. Dank des erfolgreichen Führungswechsels konnten sich die Generali-Aktien seit den vergangenen sechs Monaten wieder erholen. Greco wolle die bisher bei Zurich gesammelten Erfahrungen nutzen um den 180-jährigen Versicherungsriesen zu revolutionieren, berichtet die Finanz und Wirtschaft. Sein Rettungsplan werde sich maßgeblich auf den Ausbau der Wachstumsmärkte und die Konsolidierung bzw. Reduktion des Vorsorge- und Lebengeschäfts konzentrieren. Der erste Meilenstein wurde von Greco Anfang Januar gesetzt: Der Konzern gab bekannt, die verbleibenden 49% der GPH Anteile zu übernehmen um seine Position in Zentral- und Osteuropa zu stärken. 2,5 Mrd. EUR werde Generali sich die Übernahme innerhalb von zwei Jahren kosten lassen. Bereits 4 Mrd. EUR habe GPH im Schwellenmarktgeschäft generiert, aus denen Generali 10% der Einnahmen und bereits 17% des operativen Ertrags beziehe, so Finanz und Wirtschaft. Seitdem befindet sich die Generali-Aktie wieder im Aufwärtstrend. Ein weiteres Rezept von Greco zur Konzernsanierung sei eine Kapitalstärkung um rund 4 Mrd. EUR. Dafür wolle sich das Unternehmen von der Schweizer Privatbank BSI und seinem US-Lebensrückversicherer trennen. "Wir setzen den Verkaufsprozess jetzt fort und schauen, wie es vorwärts geht", verkündete er am Freitag am Rande einer von der UBS organisierten Finanzdienstleister-Konferenz in Mailand. Bis 2015 wolle der italienische Konzern seine Solvency-I-Quote auf 160% verbessern und eine Ratingnote im Bereich Doppel-A erreichen. Die Pläne seien durch den großen Leistungsabstand zu Mitbewerbern wie z.B. Zurich Insurance nicht unrealistisch. "Finanz und Wirtschaft" rechnet mit einer Überschusssteigerung um bis zu 50% auf rund 2 Mrd. EUR bzw 130 EUR je Aktie. Somit könnte Generali die Zurich-Aktie einholen. Bei einem aktuellen Kurs von 14,17 EUR bewerten derzeit 5 Analysten bei Bloomberg die Generali-Aktie mit "KAUFEN" und 13 Analysten mit "HALTEN". 13 der Analysten auf Bloomberg setzen Generali auf "VERKAUFEN". Das 12-Monats-Kursziel bei Bloomberg liegt bei 13,40 EUR. Anleger sollten beachten, dass die Entwicklung des Aktienkurses von Generali von vielen Einflussfaktoren abhängig ist, die bei der Bildung einer entsprechenden Marktmeinung berücksichtigt werden sollten. Zudem sind vergangene Wertentwicklungen kein Indikator für die Zukunft. Darüber hinaus sind internationale Engagements stets regulatorischen Risiken ausgesetzt, welche kurz- und langfristig zu negativen Effekten führen könnten und sich negativ auf den Aktienkurs auswirken könnten. 8,573% p.a. Protect Multi Aktienanleihe auf Allianz SE / Assicurazioni Generali SpA / AXA SA
Long Mini Future auf Assicurazioni Generali SpA
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