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EADS - Bereit zum Abheben?
EADS steht für European Aeronautic Defence and Space Company. Der niederländische Konzern, mit Hauptsitz in Schipol-Rijk, ist das größte Luft- und Raumfahrt Unternehmen Europas. In ca. 48 verschiedenen Ländern der Welt beschäftigt EADS rund 130.000 Mitarbeiter. Der im M-DAX gelistete Konzern besteht aus vier Tochterunternehmen. Die bekannteste ist die Tochter Airbus auf die, als einer der größten weltweiten Flugzeughersteller, das Hauptgeschäft entfällt. Die Tochter Astrium ist spezialisiert auf zivile und militärische Raumfahrtsysteme. Die Cassidian Division, spezialisiert sich im Bereich Lenkflugkörper, Verteidigungselektronik und Kommunikationssysteme. Der internationale Markt für zivile und halbstaatliche Hubschrauber wird von der EADS-Tochter Eurocopter angeführt. Im Jahre 2011 erwirtschaftete der EADS-Konzern einen Umsatz von 49,13 Mrd. EUR und einen Gewinn von 1,04 Mrd. EUR. Das Ergebnis nach den ersten neun Monaten von 2012 des Konzerns ist, trotz der Krise im Euroraum, erfreulich ausgefallen: Der Umsatz belief sich auf rund 37,26 Mio. EUR und ist somit um etwa 4,6 Mio EUR höher als im Vorjahr. Den Gewinn konnte der Luftfahrt- und Rüstungsriese in dieser Periode sogar mehr als verdoppeln. Gegenüber rund 423 Mio. EUR in den ersten 9 Monaten 2011 konnte EADS im gleichen Zeitraum 2012 einen Nettoertrag von rund 903 Mio. EUR ausweisen. EADS scheint nicht unter Auftragsmangel zu leiden. Zuletzt habe laut Medienberichten der irische Flugzeugfinanzierer Avolon seinen Großauftrag bei EADS-Tochter Airbus aufgestockt. Es handele sich um 5 weitere Mittelstreckenjets des Typs A320neo. Der Festauftrag belaufe sich demnach nun auf 20 Exemplare, berichtete die EADS-Tochter am Donnerstag. Das gesamte Auftragsvolumen könne laut Preisliste auf insgesamt 1,5 Mrd. EUR geschätzt werden. Auch Singapore Airlines habe am vergangenen Freitag ihren Auftrag bei Airbus auf 5 weitere Maschinen des Typs A380 und 20 weitere A350-900s Maschinen erhöht. Analysten zufolge könnte EADS zukünftig weiterhin seine solide Stellung im Markt behalten. Das Luftfahrtgeschäft basiere sehr auf Vertrauen und Zuverlässigkeit, weshalb Kunden ungern den Anbieter wechseln würden. Zudem kämen EADS seine international vernetzten Geschäftsbeziehungen, sein globales Servicenetz und die finanziellen und technologischen Ressourcen zu Gute. Für Konkurrenten sei der Markteintritt daher sehr schwierig. Eine aktuelle technische Analyse in der Anlegerzeitung der Aktionär sieht die EADS-Aktie in einem stark ausgeprägten Aufwärtstrend. Der Widerstand von 31,69 EUR wurde jüngst durchbrochen. Laut Aktionär habe die Aktie langfristig gesehen Platz bis auf 40,00 EUR. Somit ist es nicht verwunderlich, dass auch die Analysten der Schweizer Bank UBS das Kursziel von 37,00 auf 46,00 EUR anheben und die Aktie weiterhin mit "Buy" bewerten. Bei einem aktuellen Kurs von 32,02 EUR bewerten derzeit 25 Analysten bei Bloomberg die EADS-Aktie mit "KAUFEN" und 2 Analysten mit "HALTEN". Zwei Analysten setzen die EADS-Aktie auf "VERKAUFEN". Das 12-Monats-Kursziel auf Bloomberg liegt bei 35,48 EUR. Anleger sollten beachten, dass die Entwicklung des Aktienkurses von EADS von vielen Einflussfaktoren abhängig ist, die bei der Bildung einer entsprechenden Marktmeinung berücksichtigt werden sollten. Darüber hinaus ist zu beachten, dass EADS aufgrund der Fakturierung der Flugzeuggeschäfte in USD erheblichen Wechselkursschwankungen ausgesetzt sein kann. Zudem sind vergangene Wertentwicklungen kein Indikator für die Zukunft. Darüber hinaus sind internationale Engagements stets regulatorischen Risiken ausgesetzt, welche kurz- und langfristig zu negativen Effekten führen könnten und sich negativ auf den Aktienkurs auswirken könnten. 10,85% p.a. Aktienanleihe auf EADS Co NV
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