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Wird China im vierten Quartal die Erwartungen übertreffen?
Die Volksrepublik China befindet sich zurzeit auf Platz zwei der größten Wirtschaftsnationen. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt liegen nur noch die Vereinigten Staaten von Amerika vor dem Reich der Mitte. Doch China könnte, gemessen am Wert des Bruttoinlandsprodukts, die USA bereits 2016 als größte Wirtschafsmacht ablösen, so ein Bericht der OECD, der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Schon ein Bericht des Internationales Währungsfonds (IMF) im vergangenen Jahr prognostizierte China für 2016 ein BIP von umgerechnet rund 19 Billionen USD, während man den USA etwa 18,8 Billionen vorausgesagt habe. Dabei scheint es jedoch, als würde die chinesische Wirtschaft bei ihrem Aufstieg derzeit etwas an Schwung verlieren. Die annualisierten Wachstumsraten liegen zwar immer noch deutlich über denen vieler westlicher Industrienationen, allerdings lag das Wachstum im dritten Quartal dieses Jahres nur noch bei lediglich 7,40%, nachdem dieser Wert im vergangenen Jahr noch 9,10% betrug. Die Schuldenkrise in Europa und das geringe Wirtschaftswachstum in den USA würden China diesbezüglich zu schaffen machen. Zudem trete neue Konkurrenz aus Vietnam, Kambodscha, Thailand und Indonesien auf, welche in der Lage seien, viele Güter weitaus billiger zu produzieren als China. Aktuelle Daten aus dem Oktober geben jedoch laut einem Analystenbericht von Nomura Research einen positiven Ausblick für das vierte Quartal dieses Jahres. Demnach hätten die Daten zur Geschäftstätigkeit im vergangenen Monat positiv überrascht. Die breite Marktmeinung war darauf nicht vorbereitet. Die Industrieproduktion sei in diesem Jahr bis Oktober um 9,6% gegenüber dem Vorjahreszeitraum gewachsen, nachdem die Konsensschätzungen bei 9,4% lagen. Das Wachstum der Anlageinvestitionen sei mit 20,7% ebenfalls höher ausgefallen als die Schätzungen und der Vergleichswert im September. Ebenfalls zugelegt hätten die Einzelhandelsumsätze. Aufgrund der oben angeführten Konjunkturdaten gehen die Analysten von Nomura Research davon aus, dass die wirtschaftliche Schwungkraft Chinas kurzfristig zunehme und das Wachstum des chinesischen Bruttoinlandsproduktes im vierten Quartal stark auf über 8% ansteigen würde. Auf politischer Ebene wurde zuletzt in Peking ein Führungswechsel an der Staatsspitze vollzogen. Die neue Nummer eins ist Xi Jinping und löst somit Staatschef Hu Jintao ab. Laut eines Artikels auf zeitonline.de hätte das Land einige Reformen nötig, beispielsweise den weiteren Ausbau des Sozialversicherungssystems. Des Weiteren habe die Regierung das Ziel, die Volkswirtschaft weniger abhängig von Exporten zu machen und mehr auf die Binnennachfrage auszurichten. Große und radikale Umbrüche im laufenden System seien jedoch nicht zu erwarten. Anleger, welche auf einen Anstieg des Wirtschaftswachstums in China setzen möchten, könnten dies mit einem Investment in ein Index- oder Strategiezertifikat umsetzen, welches diese Marktmeinung abbildet. Anleger sollten dabei allerdings beachten, dass die Wertentwicklung der dargestellten Produkte und ihrer Basiswerte von vielen unterschiedlichen Faktoren abhängt. Dabei kann sich der Wert eines Produkts immer auch anders entwickeln als vom Anleger erwartet. Außerdem ist zu beachten, dass die Wirtschaftsentwicklung in China von einer Vielzahl wirtschaftlicher und politischer Faktoren abhängig ist, die bei der Bildung einer Markterwartung berücksichtigt werden sollten. Darüber hinaus sind vergangene Wertentwicklungen kein Indikator für die Zukunft. Des weiteren sollte beachtet werden, dass die jeweiligen Zertifikate Wechselkursschwankungen ausgesetzt sind. Basket-Zertifikat auf China Railway
Index-Zertifikat auf Solactive® China Automobile Performance Index
Strategie-Zertifikat auf Greater China Sector Rotation Basket
Index-Zertifikat auf DAXglobal® China Urbanization Performance-Index
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