![]() |
||||||||||||||||
|
Lesen Sie jetzt den Vontobel Marktkommentar November 2012: "Bekannte Unbekannte" für die US-Wirtschaft, ungeachtet der Präsidentschaftswahlen
In dieser Rubrik stellen wir Ihnen regelmäßig den aktuellen Marktkommentar des Chefstrategen der Vontobel-Gruppe, Herrn Christophe Bernard, vor. Wir wünschen Ihnen eine spannende Lektüre. "Bekannte Unbekannte" für die US-Wirtschaft, ungeachtet der Präsidentschaftswahlen Angesichts der drohenden "fiskalischen Klippe" ("fiscal cliff") in den USA wird das Wirtschaftswachstum zum Spielball der Parteipolitik. Für die Finanzmärkte ist die Frage, ob die beiden großen US-Parteien sich auf die Weiterführung der Maßnahmen zur Ankurbelung der Konjunktur einigen können, wichtiger als der eigentliche Ausgang der Präsidentschaftswahlen. Das Rennen um das Weisse Haus zwischen Barack Obama und Mitt Romney wird weltweit mit Spannung verfolgt. Ungeachtet des Ausgangs der Wahlen ist die Zukunft der US-Wirtschaft jedoch eine "bekannte Unbekannte" - ein Ausdruck, den ein ehemaliger US Verteidigungsminister einst prägte. Die zentrale Frage ist, ob die Vereinigten Staaten mögliche wirtschaftliche Klippen umschiffen können oder von der "fiskalischen Klippe" stürzen - gemeint ist damit die Möglichkeit, dass die Ende Jahr auslaufenden Steuererleichterungen und Maßnahmen zur Erhöhung der Staatsausgaben vom Kongress nicht verlängert werden. Die Wahrscheinlichkeit einer solchen Bruchlandung, die im ersten Halbjahr 2013 eine Rezession nach sich zöge, scheint relativ hoch. Es sei denn, die beiden großen US-Parteien kommen von ihrem Konfrontationskurs ab und einigen sich auf die Beibehaltung des Status Quo oder zumindest eines Teils der aktuellen konjunkturfreundlichen Gesetzgebung. Dies ist jedoch keineswegs sicher, denn Demokraten stimmen nicht für Ausgabenkürzungen während Republikaner nicht für Steuererhöhungen zu haben sind. Eine politische Einigung zur Abwendung einer schweren Wirtschaftskrise erscheint zwar realistisch, doch die Anleger dürften zumindest vorübergehend einen weniger positiven Ausgang in Betracht ziehen. Wird der nächste Notenbankchef ein "Falke" sein? Gewinnt Romney, könnte der Goldpreis kurzfristig sinken, da die Republikaner die "ultralockere Geldpolitik" der US-Notenbank (Fed) öffentlich kritisiert haben. Einige Anleger erwarten daher, dass im Fall eines Wahlsiegs der Republikaner ein "Falke" das Steuer des Fed übernehmen würde, also ein Notenbankchef, der der Gefahr einer Inflation mehr Gewicht beimisst. Das Mandat des aktuellen Fed-Präsidenten Ben Bernanke läuft im Januar 2014 aus. Christophe Bernard Chefstratege Vontobel-Gruppe Abonnieren Sie jetzt unser mehrwert Journal auf www.vontobel-zertifikate.de.
|
||||||||||||||||
Bei den hier dargestellten Inhalten handelt es sich um fremde Inhalte. Für diese fremden Inhalte ist ausschließlich der jeweilige Eingeber verantwortlich. Eine inhaltliche, redaktionelle Überprüfung durch die DZB Media GmbH erfolgt ausdrücklich nicht. Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang ergänzend den Haftungsausschluss unter https://www.zertifikateberater.de/impressum.
Sollte ein hier durch einen Eingeber distribuierter Inhalt aus Ihrer Sicht gegen geltendes Recht verstoßen, schicken Sie bitte eine Email an nc. Der gemeldete Inhalt wird umgehend überprüft und ggf. gesperrt.