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Gold - Viel Bewegung im Markt
Die Edelmetallpreise befinden sich auf einer Berg- und Talfahrt. Nachdem es sich abzeichnete, dass die US-Notenbank ein weiteres Programm zur quantitativen Lockerung unternehmen werde, stieg etwa der Silberpreis nach einer Seitwärtsbewegung Mitte August bis Oktober stark an. Seither befindet sich der Preis in einer Korrektur. Das Preisverhältnis zwischen Gold und Silber verringerte sich in der Rally deutlich, stieg aber zuletzt wieder leicht an. In der Vergangenheit war Platin öfters weniger volatil als Silber. Dieses Mal sorgten jedoch unter anderem Streiks der Minenarbeiter in Südafrika für einen vergleichsweise hohen Ausschlag. So stark die Aufwärtsbewegung beim Platin auch war - es entwickelte sich zwischen August und Oktober stärker als Palladium und Gold - so deftig fiel auch die nachfolgende Korrektur aus, als sich eine Entspannung der Streiks abzeichnete. Zuletzt korrigiert Platin wieder deutlich. Platin notiert nunmehr nur noch rund sechs Prozent über dem Tief von Mitte August, das Ausgangspunkt der kurzen Hausse war. Viele Analysten zeigen sich allerdings bullisch, was die allgemeinen Aussichten für die Edelmetallpreisentwicklung anbelangt. Jochen Stanzl, Rohstoffanalyst bei Limitup.de, rechnet auf Zwölfmonatsfrist mit einem Anstieg des Goldpreises auf 2.000 USD/Unze. "Der physische Markt hat sich belebt, technisch befindet sich Gold wieder in einem Aufwärtstrend. Der Markt hat im Sommer ein wichtiges Tief bei 1.525 USD ausgebildet", so Stanzl. Zahlreiche bekannte Investoren haben unterdessen offenbar ihre Goldpositionen verstärkt, darunter auch der Milliardär George Soros und der Hedgefonds-Manager John Paulson. Selbst der größte Anleihehändler der Welt, Bill Gross von der amerikanischen Fonds-Gesellschaft Pimco, spricht positiv vom Gold. Er warnt vor höherer Inflation als eine mögliche Folge des dritten geldpolitischen Lockerungsprogrammes QE3 der Federal Reserve. Sollte Gold die kurzfristige Korrektur beenden, so könnten ihm die anderen Edelmetalle auf dem Weg nach oben folgen, sagt Stanzl. "Der USD könnte sich zum Jahresende hin weiter abschwächen. Das könnte den gesamten Edelmetallkomplex nach oben hieven." Platin sei dabei aus fundamentaler Sicht jedoch am wenigsten zu bevorzugen, sagt der Rohstoffanalyst. Anleger sollten in jedem Fall beachten, dass die Entwicklung der Edelmetallpreise von einer Vielzahl wirtschaftlicher und politischer Faktoren abhängig ist, die bei der Bildung einer Markterwartung berücksichtigt werden sollten. Es ist jederzeit möglich, dass sich der Markt anders entwickelt als es ein Anleger erwartet und deshalb Verluste eintreten. Index-Zertifikat auf JPMCCI COMEX Gold Total Return Index
Mini Future Long auf Gold
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