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IBM setzt auf Wachstum und Effizienz
Die International Business Machines Corp. (IBM) ist ein US-amerikanisches IT- und Beratungsunternehmen mit Sitz in Armonk bei North Castle im US-Bundesstaat New York. Das Unternehmen ist vor allem spezialisiert im Bereich der Informationstechnologie und ist einer der weltweit größten Anbieter von Hardware, Software und produktspezifischen Dienstleistungen. Der IT-Riese beschäftigt weltweit rund 430.000 Mitarbeiter, davon schätzungsweise 20.000 in Deutschland. Im Jahre 2011 erwirtschaftete IBM einen Umsatz von 106,92 Mrd. USD und einen Nettoertrag von 15,86 Mrd. USD. Einen Großteil seines Erfolges kann IBM auf das Geschäft mit Software und Dienstleistungen zurückführen. Diese machten zuletzt fast die Hälfte des jährlichen Umsatzes aus. Das Hardwaregeschäft sei, wie derzeit allgemein in der Branche zu spüren, relativ schwach. IBM könnte dabei aber von der bereits frühen Umstellung der Unternehmensstrategie mit Fokus auf Software und Dienstleistungen profitieren, welche bereits im Jahre 2004 beim Verkauf seiner PC-Sparte an das chinesische Unternehmen Lenovo zu sehen war. Im zweiten Quartal erwirtschaftete der IT-Konzern einen Umsatz von rund 25,78 Mrd. USD. Dies ist ein leichter Rückgang um rund 3% gegenüber dem Vorjahr, allerdings zeigte IBM einen Zuwachs an Profitabilität und steigerte den Gewinn im gleichen Zeitraum um knapp 5,9% auf 3,88 Mrd. USD. IBM verfolgt weltweite Wachstumsziele. Laut eigenen Angaben des Unternehmens werde weiterhin auf die globalen Wachstumsmärkte gesetzt. Der Umsatz aus BRIC und Co. soll von 21% in 2011 bis 2015 auf 30% gesteigert werden. Der Gewinn je Aktie soll zudem von aktuellen 13,44 USD bis 2015 auf mindestens 20 USD gesteigert werden. Diese Steigerung könnte nach den Planungen des Unternehmens größtenteils aus den margenträchtigen Bereichen Software und Dienstleistungen kommen. In der IT-Beratung könnte IBM in Zukunft davon profitieren, dass Kunden laut Analystenmeinungen zwar schnell auf andere Hardware umsteigen würden, dem Dienstleister und Berater bleibe man jedoch größtenteils treu. Dies könnte auch Investmentlegende Warren Buffet so gesehen haben, als er letztes Jahr rund 10 Mrd. USD in den IT-Riesen investierte und damit zum zweitgrößten Aktionär mit einem Anteil von 5,5% wurde. Anleger sollten beachten, dass die Umsatzzahlen von IBM von vielen Einflussfaktoren abhängig sind, die bei der Bildung einer entsprechenden Marktmeinung berücksichtigt werden sollten. Zudem sind vergangene Wertentwicklungen kein Indikator für die Zukunft. Darüber hinaus sind internationale Engagements stets regulatorischen Risiken ausgesetzt, welche kurz- und langfristig zu negativen Effekten führen könnten und sich negativ auf den Aktienkurs auswirken könnten. Bei einem aktuellen Kurs von 190,83 USD bewerten derzeit 13 Analysten bei Bloomberg die IBM-Aktie mit "KAUFEN" und 18 Analysten mit "HALTEN". Kein Analyst setzt die IBM-Aktie auf "VERKAUFEN". Das 12-Monats-Kursziel auf Bloomberg liegt bei 212,39 USD. Discount-Zertifikat auf IBM
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