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Hellt sich der Ausblick für Industriemetalle auf?
Untersuchungen zeigen, dass das Wachstum der chinesischen Kupfernachfrage im ersten Halbjahr 2012 sehr stabil war und die Nachfrage auch im zweiten Halbjahr moderat wachsen könnte. Chinesische Ortsbesuche von Goldman Sachs zeigen, was die jüngst veröffentlichten vorläufigen HSBC Einkaufsmanagerindizes für China bereits ankündigen: Eine Veränderung in der chinesischen Wirtschaft hin zu einer allgemeinen Verbesserung der dortigen Wirtschaftsaktivitäten. Goldman Sachs machte Anfang des Monats zahlreiche Ortsbesuche bei chinesischen Unternehmen aus der Industrie um sich unabhängig von anderen Wirtschaftsindikatoren ein besseres Bild der Lage, insbesondere im Zusammenhang mit der Nachfrage nach Industriemetallen, zu machen. Im Einklang mit den makroökonomischen Wirtschaftsdaten zeichnete sich ein gemischtes Bild. Zweifellos sei die verarbeitende Industrie aktuell in einem geschwächten Zustand und auch der schmerzliche Abbau der Lagerbestände im ersten Halbjahr, der bei vielen Herstellern durch Überkapazitäten verschärft wurde, werde zur Kenntnis genommen. Doch seien die generellen Rückmeldungen seitens der Unternehmen zusehends positiv und deuten auf einen Stimmungswechsel hin. Konkret stellten die Ökonomen fest, dass die Verkäufe von Kupferkabeln im ersten Halbjahr mit 5% - 12%, verglichen mit dem Vorjahreszeitraum, sehr stabil wuchsen. Ursächlich für diese robuste Nachfrage seien insbesondere der Immobiliensektor sowie eine Zunahme an staatlichen Infrastrukturprojekten. Ein immer stärker wahrnehmbarer Stimmungswechsel der chinesischen Wirtschaft sei entscheidend für die Preisentwicklung vieler Industriemetalle; China sei nach wie vor der größte Nachfrager von Kupfer, Aluminium und anderen Metallen. Es wird davon ausgegangen, dass eine Erholung der chinesischen Konjunktur zusammen mit einem moderaten Wirtschaftswachstum in den USA die Preise von Metallen vom aktuellen Niveau aus unterstützen werden. Auf Sicht von sechs bis zwölf Monaten rechnet Goldman Sachs mit Preisanstiegen, vorausgesetzt die Europäische Schuldenkrise eskaliert nicht weiter. Anleger im Euro-Raum sollten derzeit bei Rohstoffzertifikaten berücksichtigen, dass bei einer anhaltenenden Stärke des US-Dollars mit Rohstoffzertifikaten in USD Währungsgewinne realisiert werden können, während Zertifikate mit Währungsabsicherung im Moment einen Performance-Nachteil haben. Anleger sollten in jedem Fall beachten, dass, wie auch aus diesen Ausführungen deutlich wird, die Entwicklung des Kupferpreises von einer Vielzahl wirtschaftlicher und politischer Faktoren abhängt, die bei der Bildung einer Markterwartung berücksichtigt werden sollten. Index-Zertifikat auf JPMCCI Industrial Metals Total Return Index
Index-Zertifikat auf JPMCCI LME Copper Total Return Index
Mini Future Long auf NYMEX Copper
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