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Schwellenländeranleihen als Alternative
Die Renditen der zehnjährigen Staatsanleihen der USA, Deutschlands und der Schweiz erreichten jüngst neue Tiefststände. Da die Konjunktur in diesen drei Ländern nicht so schlecht läuft, und da wir - ausser in der Schweiz - von einer Deflation weit entfernt sind, kann das tiefe Renditeniveau nur durch die Flucht in die Qualität erklärt werden. Bei solch tiefen Zinssätzen ist grundsätzlich das Risiko eines Zinsanstiegs höher als die Chance eines weiteren Zinsrückgangs. Dies gilt insbesondere für die deutschen Staatsanleihen. Denn eine echte politische Lösung der Staatsschuldenkrise in Europa - wie zum Beispiel der vom deutschen Sachverständigenrat vorgeschlagene Schuldentilgungsfonds - würde wahrscheinlich zu einem deutlichen Anstieg der Zinsen in Deutschland und zu einem Rückgang der Zinsen in der Peripherie führen. In den Schwellenländern hingegen, lag das Budgetdefizit im Verhältnis zum BIP in den letzten sieben Jahren unter jenem der Industrieländer. Zwischen 2005 und 2007 konnten die aufstrebenden Länder sogar einen Budgetüberschuss erwirtschaften, was u.a. mit dem hohen Wirtschaftswachstum zu einem Rückgang der Verschuldungsquote führte. In den Schwellenländern ist der demografische Trend deutlich besser, so dass sie auch langfristig bezüglich Staatsfinanzen die Nase vorne haben könnten. Der Erfolg der Platzierung von Staats- und Unternehmensanleihen neben USD auch in der Lokalwährung zeigt unter anderem das Vertrauen der einheimischen und ausländischen Anleihen-Anleger in die Stabilität der Währungen. Der IWF geht in seinem World Economic Outlook 2011 davon aus, dass die Inflation der Schwellenländer in den nächsten fünf Jahren tief bleiben wird. Bei Schwellenländeranleihen könnte noch der Vorteil hinzukommen, dass deren Bonitäten seit 2002 von den grossen Ratingagenturen zunehmend hochgestuft wurden, was im Umkehrschluss sinkende Renditen und steigende Kurse bedeutete. Allerdings sollten Anleger beachten, dass die Entwicklungen in den Schwellenländern von einer Vielzahl wirtschaftlicher und politischer Faktoren abhängen, die bei der Bildung einer Markterwartung berücksichtigt werden sollten. Für Anleger, die sich für ein Investment in Emerging Market-Bonds interessieren, liegt noch bis Freitag dieser Woche eine Partizipationsanleihe zur Zeichnung auf. Die Partizipationsanleihe auf einen "Emerging Markets" Bondbasket notiert in EUR und bietet Anlegern die Möglichkeit, in das spannende Anlagethema "Schwellenländeranleihen" zu investieren. Das Produkt bietet Ihnen eine Partizipation an der Wertentwicklung des zugrunde liegenden Bondbaskets, der regional diversifiziert in 10 Bonds von Schuldnern aus Brasilien, Mexiko, Russland, China, Türkei und Indonesien investiert. Die während der Laufzeit anfallenden Couponzahlungen der einzelnen Anleihen werden jeweils reinvestiert und fliessen in die Performance der Partizipationsanleihe ein. Partizipationsanleihe auf einen USD Emerging Markets Bondbasket
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