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Zu Unrecht abgestraft? |
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Die Kurse von Chemiefirmen wie Lanxess sind mit dem Markt gefallen. "Trotz der jüngsten Abschwächung im Chemiegeschäft bleiben wir aber optimistisch", erklärte Klaus Engel, Evonik-Chef und Präsident des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI) zur Vorlage des Branchenberichts zum dritten Quartal vergangene Woche. Der Aufwärtstrend in der deutschen Wirtschaft sei weiterhin intakt. Industriekunden hätten auf Grund einer guten Auftragslage ihre Produktion erneut ausgeweitet. Seien die Lagerbestände aufgebraucht, würden sie wieder mehr Chemikalien bestellen. "Daher sind wir nach wie vor zuversichtlich, dass 2011 ein gutes Jahr für unsere Branche wird", erklärte Engel. Deutschlands drittgrößter Industriezweig sieht sich weiter auf Kurs, in diesem Jahr erstmals die Umsatzschwelle von 180 Milliarden Euro zu knacken. Die Wachstumsziele für das Gesamtjahr bekräftigte der Verband. Danach erwartet der Industriezweig für 2011 weiterhin einen Anstieg des Branchenumsatzes von rund zehn Prozent. Bei der Chemieproduktion wird ein Plus von fünf Prozent erwartet, ebenso bei den Erzeugerpreisen.
Einer der Profiteure und klassischer Chemie-Player: Lanxess aus dem MDAX®. Im dritten Quartal weitete die Branche ihre Produktion um 2,5 Prozent aus. Der Branchenumsatz nahm binnen Jahresfrist um 6,5 Prozent auf 44,5 Milliarden Euro zu. Im Vergleich zum Vorquartal sank der Umsatz allerdings um ein Prozent. Die Unternehmen hoben ihre Preise zum Vorjahreszeitraum um 5,3 Prozent an. Die Kapazitätsauslastung lag bei 84 Prozent. Ein Jahr zuvor hatte sie noch bei 85 Prozent gelegen. Die Chemieindustrie gehört zu den Branchen, die besonders sensibel auf Änderungen der Konjunkturlage reagieren. Denn sie beliefert praktisch sämtliche Industriezweige mit ihren Produkten. Deshalb spüren Chemiefirmen in ihren Auftragsbüchern Veränderungen der Wirtschaftslage eher als andere Unternehmen. Bessert sich die Stimmung, könnte Lanxess ganz vorne mit dabeisein. Optimistische Anleger, die auf die Chemiebranche und Lanxess setzen, können auf Capped Bonus-Zertifikate setzen. Dazu bieten sich Discountpapiere für jene Anleger an, die mit Abschlag auf den Aktienkurs und etwas defensiver dabei sein wollen. Beim Erwerb eines Zertifikats sollten Anleger unbedingt auf die Bonität und damit auf das Ausfallrisiko des Emittenten achten. Weitere Informationen zu unseren Produkten erhalten Sie unter der kostenlosen Rufnummer 0800 4000 910 oder auf unserer Internetseite www.hsbc-zertifikate.de.
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