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Hungrig nach Übernahmen |
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Qiagen will weiter wachsen - auch durch Zukäufe. "Zehn Akquisitionen parallel könnten wir nicht machen, aber drei bis vier pro Jahr sind schon drin." Die Liste von Firmen, die das auf Tests zum Nachweis von Krankheiten und Laborgeräte spezialisierte Unternehmen beobachtet, ist lang. "Im Trichter sind immer 50 bis 60 - nach unten verschlangt sich das dann." Interesse habe der Konzern vor allem an Biomarkern und Tests, die auf den Geräten von Qiagen laufen, sagte Schriek, der unter anderem für Akquisitionen und Allianzen zuständig ist. "Die attraktivsten Übernahmeziele sind Firmen die Tests auf unseren Plattformen entwickelt haben oder deren Tests zumindest kompatibel sind." Biomarker sind Auffälligkeiten im Blut oder Gewebe, die auf eine Krankheit hindeuten. Kennt man den richtigen Biomarker, können etwa Krebstumore früher diagnostiziert werden.
Die Größe und Herkunft des Übernahmeziels sei für Qiagen zweitrangig, fügte Schriek hinzu. Zuletzt hatte der Konzern für rund 260 Millionen Euro die australische Diagnostikfirma Cellestis gekauft und damit auch einen Test zum Nachweis von Tuberkulose erworben. Für den französischen Leukämie-Spezialisten Ipsogen legt das Unternehmen aus Hilden bei Düsseldorf rund 70 Millionen Euro hin. Neben größeren Übernahmen will Qiagen zudem verstärkt auf Kooperationen mit Start-Up-Firmen aus der Branche setzen. "Wir widmen uns stärker dem Corporate Venturing und treten bei Neu- und Ausgründungen als Co-Investor auf", sagte Schriek. Dass Qiagen in der Folge selbst von einem Pharmakonzern geschluckt wird, glaubt Schriek nicht. Er verweist darauf, dass der Wert des Unternehmens sinken würde, sollte es seine Unabhängigkeit verlieren. "Unsere Pharma-Partner sind glücklich und zufrieden. Wenn wir jemandem gehören würden, dann würden die anderen Partner sofort abspringen." Qiagen arbeitet unter anderem mit Konzernen wie Pfizer, Amgen, Eli Lilly und Merck zusammen. Optimistische Anleger, die auf Qiagen setzen, können offensive Aktienanleihen mit fixem Kupon erwerben. Dazu können Discountpapiere mit hohen Puffern für jene Anleger interessant sein, die mit Abschlag auf den Aktienkurs und etwas defensiver dabei sein wollen. Beim Erwerb eines Zertifikats sollten Anleger unbedingt auf die Bonität und damit auf das Ausfallrisiko des Emittenten achten. Weitere Informationen zu unseren Produkten erhalten Sie unter der kostenlosen Rufnummer 0800 4000 910 oder auf unserer Internetseite www.hsbc-zertifikate.de.
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