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HSBC Tradingpraxis: Ausgestoppt - die Zweite! |
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Wer mit Knock-out-Produkten auf Aktien oder Indizes spekuliert weiß, dass das Setzen von Stop- und Zielmarken nicht immer einfach ist. Eine Umrechnung der Kurse ist fast immer erforderlich. Vorab sei gesagt, dass man in den meisten Fällen keine wirklich exakte Vorausberechnung eines Hebelprodukt-Preises vornehmen kann, da die Kurse von Preisparametern abhängen können, die über die Laufzeit hinweg nicht konstant sein müssen, z. B. der Marktzins oder die im Aufgeld eingepreisten Risikokosten. Doch es gibt für das praktische Handling durchaus umsetzbare Näherungswerte. Das Beispiel eines Turbo-Calls soll das verdeutlichen. Der Preis eines Turbo-Call setzt sich aus dem inneren Wert und dem sogenannten Aufgeld zusammen. Daher kann der zukünftige Kurs näherungsweise anhand der folgenden Formel bestimmt werden:
Neuer innerer Wert + altes Aufgeld = Indikativer Kurs Bei einem DAX®-Stand von etwa 5.600 Punkten notiert der Turbo-Call mit einem Basispreis (Schwellenkurs) bei 5.300 Punkten und einem Bezugsverhältnis von 0,01 bei 3,26 Euro. Der innere Wert beträgt hier 3,00 Euro, während der Aufgeld 0,26 Euro beträgt. Der Stop soll ausgeführt werden, wenn der Index auf 5.500 Punkte fällt. Der Preis des Turbos - und damit das in die Ordermaske einzugebende Stop-Niveau - bei diesem DAX®-Stand wäre laut der obigen Formel: (5.500 - 5.300) x 0,01 + (3,26 Euro - (5.600 - 5.300) x 0,01) = 2,26 Euro Anleger können auf das alte Aufgeld auch einen Risikoaufschlag addieren, um mögliche Schwankungen des Aufgeldes noch besser abzufedern. Einmal pro Woche gibt das Zertifikateteam von HSBC Trinkaus in der "HSBC Tradingpraxis" Erfahrungen aus Gesprächen mit Zertifikatekäufern wider. Hier geht?s zur Homepage von HSBC Trinkaus Jetzt kostenlos bestellen: Das HSBC Tradingbuch |
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