Berlin, 31. Mai 2011 – Die im April von der EZB eingeläutete Zinswende wirkt sich unmittelbar auf die Empfehlungen in der Anlageberatung aus. In Reaktion auf den Zinsschritt streben mehr als 70 Prozent der Anlageprofis eine Absenkung der Anlagequote in Staatsanleihen an. Stattdessen erwägt die Mehrzahl der Berater eine Aufstockung der Investitionen in Sachwerte. Jeweils mehr als 50 Prozent regen in den Kundengesprächen jetzt Umschichtungen zugunsten von Aktien und Rohstoffen an, so eines der Ergebnisse einer aktuellen Marktumfrage durch die Fachpublikation Der Zertifikateberater unter mehr als 250 Vermögensverwaltern und Anlageberatern.
Die steigende Sorge um die Zinsentwicklung spiegelt sich auch bei den favorisierten Anlagethemen wider. Die mit Abstand stärksten Zuwächse beim Anlegerinteresse verzeichneten im April Inflation und Gold, die jetzt jeweils von etwa jedem zweiten Berater als relevantes Thema für die Anlageberatung identifiziert werden. Vor allem bei der Inflation sprang die Zahl der Nennungen im Vergleich zum Vormonat um beinahe 12 Punkte auf nun 54 Prozent nach oben.
Der bei dem monatlich einberufenen DZB Zertifikate-Plenum ermittelte Index zur Stimmung unter Anlageberatern konnte sich nach der Japan bedingten Delle im Vormonat wieder erholen und stieg im April auf 54,6 von 100 möglichen Punkten.
Ausführliche Informationen zu den Ergebnissen der monatlichen Marktumfrage bei Anlageberatern und Zertifikateemittenten finden Sie unter www.zertifikateberater.de/plenum